Über

Ich bin aufgewachsen am Rand der bayerischen Alpen, aber Hamburg ist seit einigen Jahren meine Heimat.

In meinen Langzeitreportagen als Redakteurin für das Reporter-Ressort des SPIEGEL schreibe ich über die Herausforderungen der Gesellschaft vor allem in Deutschland und Ostasien. Außerdem moderiere ich Veranstaltungen und Panels.

Davor war ich fünf Jahre lang Redakteurin im ZEIT Verlag, habe Politologie studiert und wurde zur Redakteurin an der Deutschen Journalistenschule in München ausgebildet.

Für meine Reportagen begleitete ich zum Beispiel das Scheitern der Erinnerung an das rassistische Attentat von Hanau. Eine Schülerin in Südkorea und damit eine Gesellschaft im Wettbewerb. Und eine altersarme Frau, die immer wieder stahl und dafür im Gefängnis saß. Ich habe außerdem Sonderhefte für DER SPIEGEL betreut, zum Beispiel #frauenland über den Stand der Gleichberechtigung ein Jahr nach dem Aufkommen von #MeToo.

Meine Arbeit wurde mit mehreren Stipendien und Preisen ausgezeichnet.

Ich spreche Deutsch und Englisch und vertiefe gerade meine Koreanischkenntnisse.

In den vergangenen Jahren verbrachte ich für Recherchen viel Zeit in Südkorea und Japan. Dort genieße ich das Beste aus meinen beiden Welten: die Berge und das Meer.

Auszeichnungen

Nominierungen & Shortlists

Stipendien

Beiträge

  • Schicksale Der Hamburger Servet Böcek wollte seine Frau mit einem Urlaub in Istanbul überraschen. Eine Woche später liegen sie im türkischen Anatolien nebeneinander begraben, neben ihren Kindern. Wie es dazu kommen konnte.
  • Feature Vor 80 Jahren begann der Tokioter Kriegsverbrecherprozess. 28 Angeklagte standen vor Gericht. Richter Radhabinod Pal erkannte die Charta nicht an. Japans Rechte liest dies bis heute als Beweis für Japans Unschuld. Wer war dieser Mann?
  • Mahnmal in Hanau Trotzdem wird es nicht gebaut. Protokoll eines Scheiterns.
  • Bildung Südkoreas Schüler gehören zu den besten der Welt. Die gefürchtete Abschlussprüfung, der Suneung, hält das ganze Land in Atem. Über eine 17-Jährige, die nachts nur noch vier Stunden schläft – und die Frage: Wie viel Wettbewerb ist gut für eine Gesellschaft?
  • Selbstjustiz In Spanien fehlt bezahlbarer Wohnraum, also besetzen Menschen Häuser. Eigentümer engagieren dann Firmen wie die von Ángela Mendoza. In Militärkluft rückt sie mit ihren Männern aus.
  • Geburtenrate Südkorea hat die niedrigste Geburtenrate der Welt. Der Präsident macht dafür den Feminismus verantwortlich. Ganz unrecht hat er damit nicht.
  • Ruanda Es ist 25 Jahre her, dass 800.000 Menschen beim Völkermord getötet wurden. Präsident Paul Kagame stellt seinen Staat als Ort des Fortschritts und der Gleichberechtigung dar - hinter der Fassade sieht es anders aus.
  • Zwänge Die Rentnerin Ingrid Millgramm, 84 Jahre alt und früher eine reiche Frau, hat im Monat nur ein paar Euro zum Leben.
  • Heimat In Lübtheen herscht Frauenmangel. Die Männer treffen sich an der Tankstelle. Unsere Reporterin fuhr mit ihnen durch den Ort.
  • Bildungsinitiative Ferhat Unvar Die Schulen in Hanau behandelten ihren Sohn wie einen Menschen zweiter Klasse, sagt Serpil Unvar. Mit ihrer Initiative bekämpft sie den Rassismus, der ihn umbrachte.